Cognitive Science > Psychosomatik > Franz Alexander & Typ A Persönlichkeit
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[edit] Franz Alexander
- Nur weil wir keinen organischen Erklärungsweg finden, sollten wir die Krankheit nicht sofort psychosomatisch nennen.
- Ist es psychomatisch, müssen wir einen physiologischen Erklärungsweg aufzeigen können.
- "biologisches missing link" finden
- Wendet sich gegen den psychosomatischen Symbolismus.
- Verlangt geschlossene Verursachungskette.
- 2 Reaktionstypen
- aggressiv
- "Kampf oder Flucht"
- Blockade des Sympathikus
- Frust und Ärger werden nicht nach außen gebahnt.
- Migräne, Hochdruck
- regressiv
- "Behütet- und Versorgtwerden"
- Blockade des Parasymathikus
- Asthma, Magengeschwür
- aggressiv
[edit] Weiner, Thaler, Reiser, Mirsky (1957)
- Es ist nicht so einfach abzuleiten, ob die psychologische Komponente für diverse Erkrankungen verantwortlich ist oder andersherum.
- wiesen passiv abhängige Persönlichkeitsstruktur nach, die zur Hypersekretion im Magen litt
- Studie an Grundwehrsoldaten (USA)
- ermittelten Persönlichkeitstyp, der nach einiger Zeit Symptome entwickelte
- ermöglicht(e) Voraussagen
[edit] Alexithymie
- Ruesch, 1948
- Fantasieschwäche
- geringe Fähigkeit zum verbalen Ausdruck von Gefühlen oder deren Erkennung
- soziale Überangepasstheit
- Unfähigkeit zu echten Objekt- und Übetragungsbeziehungen (siehe Freud)
- Wie führt das zur Krankheit?
- Bsp. Konversion
- Bemerkung Dozent: "Eigentlich klischeehaft, aber wirklich wahr. Schauen Sie sich Ingeneure an. Die meisten können dem Alexithymier zugeordnet werden."
[edit] Typ A Persönlichkeit
- Drang nach typischen Persönlichkeitsmustern zu suchen in den 70igern
- "Wer entwickelt welchen psychosomatischen Typ?" → Eigentumsdiagnostik → Welche Persönlichkeit neigt zu welchem Verhalten?
- Rosenman, Friedman (1964): Typ A
- Eigenschaften
- ständig Zeitdruck
- Wettkampforientierung
- bei Hindernissen schnell in Krisenstimmung
- Überreaktion bei Misserfolgsgefahr
- entwickelten Stress-Interview, bei dem der Proband gestresst wurde
- zur Erkennung des Typ A und der Vermeidung bloßer Fragebögeneinsätze hierfür
- Eigenschaften
- Jenkins Activity Survey (Glass, 1975)
- als Gegensatz zum Interview wieder ein Fragebogen zur Erkennung
- Experiment 1:
- Vermeide alle Blicke zur Uhr und schätze eine Minute, nach vorher erfasstem Startpunkt.
- Typ A bleibt schätzt zu schnell
- Experiment 2:
- Probanden joggen lassen.
- Leistungen zum Vergleich vorher austariert
- O2-Verbrauch gemessen
- Typ A "frisst" mehr Energie bei gleicher Leistung
- Entwicklungstendenzen
- ständige kardio-vasculäre Übererregung
- Bluthochdruck
- Arteriosklerose
- Gefäßverkalkung, Gewebe nicht mehr elastisch; Verengung bis 90% unbemerkt
- Gefäßläsionen
- Plaques
- körpereigene "Pflaster"
- sich entzündende Plaques brechen auf und lassen einen Trombus entstehen
- verstopft Gefäß, Art Blutgerinsel, "Trümmer" können wandern + verursachen bei Stress schneller einen Trombus, da die Blutgerinnung hierbei erhöht ist
- Herzinfarkt
- Plaques
- Arteriosklerose
- Bluthochdruck
- ständige kardio-vasculäre Übererregung
- Haben trotzdem keinen nachweisbaren erhöhten Blutdruck.
- → "situativ" erhöhter Blutdruck!
- Regen sich schnell auf (siehe Stressinterview).